EuroShop 2026 hat gezeigt: Self-Service-Kioske sind im Retail inzwischen Standard. Da Hardware immer weniger zur Differenzierung beiträgt, verschiebt sich der Wert hin zu Software, User Experience und interaktiven Inhalten. KI und engagementgetriebene Retail-Technologien waren die bestimmenden Themen auf dem gesamten Messegelände.
Ein zentrales Thema der diesjährigen Messe war die wachsende Bedeutung von interaktivem Signage für eine ansprechendere und effizientere Customer Journey. Technologien wie NFC, Barcode-Scanning und Lift & Learn arbeiten heute deutlich zuverlässiger und kostengünstiger und ermöglichen damit intelligentere Produktpräsentationen sowie mehr Interaktion am Point of Sale. Gleichzeitig erwarten Retailer mehr als das reine Sammeln von Daten: Gefragt sind aussagekräftige Analysen, die konkrete Handlungsempfehlungen und einen messbaren Mehrwert liefern.
Ein weiterer klar erkennbarer Trend war die Entwicklung hin zu kollaborativen und sozialen Touch-Erlebnissen. Interaktive Lösungen werden nicht mehr allein für einzelne Nutzer konzipiert. Ein besonderes Highlight war hier der erste runde Touch Table von eyefactive, der zeigte, wie digitale Inhalte Menschen zusammenbringen und gemeinsame Interaktion rund um Produkte und Marken ermöglichen.
Auch Künstliche Intelligenz war ein großes Thema auf der EuroShop 2026, auch wenn die praktische Umsetzung im Retail noch am Anfang steht. Zu sehen waren erste Demos mit KI-gestützten Assistenten und Produktempfehlungen. Das eigentliche Potenzial liegt jedoch in der künftigen Verzahnung von Kiosken, Sensorik, Analytics und personalisierten Inhalten zu einem intelligenten In-Store-Ökosystem.
Für Anbieter von interaktivem Signage ist die Richtung eindeutig: Retailer suchen nicht mehr einfach nach Displays oder Kiosken, sondern nach skalierbaren Software-Plattformen, intuitiven User Experiences und Lösungen, die Interaktion in messbaren Geschäftserfolg übersetzen.